Grundschule Wolfsegg fällt lodernden Flammen zum Opfer...

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Szenario erschüttert Burgdorf

Den Gruppenführer erreicht folgende Rückmeldung: keine Kinder und Erwachsene mehr auffindbar, alle Räume abgesucht! Man könne die Personenrettung beenden, so die logische Schlussfolgerung.
Die Atemschutzträger wollen gerade den Rückzug antreten, da erhalten sie die Hiobsbotschaft: ein Kind und ein Erwachsener befinden sich noch in dem brennenden, mit Rauch ausgefüllten Gebäude. Schnell machen sich die Einsatzkräfte erneut auf, um die beiden Personen zu finden.

Währenddessen werden die teils schwer verletzten, bereits geborgenen Personen an den Sammelstellen von unzähligen Ersthelfern versorgt und betreut. Auch ein Atemschutzträger der Feuerwehr Wolfsegg erleidet bei dem Einsatz schwerste Verletzungen und wird medizinisch versorgt.
Dann endlich die erlösende Nachricht: die beiden noch vermissten Personen sind aufgefunden und befinden sich auf dem Weg zu der Sammelstelle!
Zeitgleich arrangieren sich die weiteren Rettungsmannschaften in Koordination mit den Truppen der Drehleiter - zum Teil durchaus eine Kunst bei den engen Straßenverhältnissen.
Letztendlich gelingt es jedoch mit vereinten Kräften, den Brand unter Kontrolle zu bringen und somit auch die Brandgefahr für die umliegenden Gebäude zu stoppen, um weitere Schäden zu vermeiden.

"Übung beendet, Antritt zum Rückzug!" - zum Glück handelte es sich gestern nämlich lediglich um eine geplante Großübung im Rahmen der Brandschutzwoche mit insgesamt sieben Feuerwehren, welche es untereinander zu koordinieren galt. So jedenfalls könnte es sein, sollte es tatsächlich einmal zu einem Ernstfall kommen.
Beteiligt waren neben der Feuerwehr Wolfsegg die Wehren aus Lappersdorf, Hainsacker, Duggendorf, Steinsberg, Heitzenhofen und Pettendorf.

Nach der Übung wurde bei einer gemeinsamen, wohlverdienten Brotzeit der "Einsatz" nochmals besprochen und analysiert.

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